Wie danke ich, wenn es kaum reicht?
Danken Sie Gott für das, was wirklich da ist, und legen Sie keine Lüge darauf. Sie müssen den Mangel nicht Segen nennen. Nennen Sie das Konkrete: das Dach, die Mahlzeit, den, der anrief. Und bitten Sie weiter um mehr, denn Dankbarkeit ist kein Rücktrittsschreiben und verpflichtet Sie nicht, aufzuhören zu bedürfen. Beides passt in einen Atemzug: danke für dies, und ich bitte noch. Die Ehrlichkeit macht es zum Gebet.
Die Übung ist hakarat hatov — das Gute erkennen: kein Gefühl erzeugen, sondern beim Namen bemerken, was schon in Ihren Händen ist.
Aus den Quellen „Geht ein zu seinen Toren mit Danken, zu seinen Vorhöfen mit Loben.“ — Psalm 100